Verein für Hirn-Aneurysma-Erkrankte -
Der Lebenszweig - e.V.

 

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Was ist ein Shunt?

Häufig treten nach einer Subarachnoidalblutung (SAB) Störungen in der körpereigenen Bildung (Produktion) und/oder Ableitung (Resorbtion) des Liquors auf.

Ein Shunt (engl.: Nebenschluss; eine liquorableitende Drainage)) dient der Ableitung des Liquors. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen einer “externen Ableitung” als vorübergehende Maßnahme und dem Vollimplantat bei dauerhaften Störungen der körpereigenen Liquorregulation.

Ein Vollimplantat ist jedoch notwendig, wenn die körpereigene Regulation des Liquors nachhaltig gestört ist. Über einen ventilgesteuerten Katheter wird der Liquor in der Regel in das Bauchfell oder die obere Hohlvene geleitet. Das Ventil regelt hierbei, dass nich zuviel Nervenwasser abgeleitet wird und verhindert gleichzeitig Rückfluss.

Abbildung

Weitere Informationen finden Sie in unserer Broschüre: Hirn-Aneurysma, Hydrozephalus und Shunt